Freiheit und Inspiration

Über mich

Kennt ihr das?

Ihr lest ein schönes Buch oder seht euch einen guten Film an, die Geschichte entwickelt sich für die Protagonisten zum Positiven, und ihr könnt förmlich eintauchen in die Stimmung, die Gefühle und Emotionen – ihr seid einfach Teil der Geschichte, mitten im Geschehen.

Nach einer Weile merkt ihr, dass ihr mit einem permanenten Lächeln vor dem Buch oder dem Fernseher sitzt – und seid im selben Moment vielleicht peinlich berührt.

So ging es mir, als ich meine erste fotografische Hochzeit in der Nachbearbeitung hatte. Dieses Gefühl, die Empathie, das Eintauchen und Mitschwimmen im Strom der sich abwechselnden Szenen und Örtlichkeiten – das erlebe ich bis heute bei jeder neuen Hochzeit, und genau das ist es, was mir diese Aufgabe zu einer der schönsten Tätigkeiten macht, die ich mir vorstellen kann.

Hochzeitsfotograf Würzburg Main-Spessart Christian Freier Portrait 01
Neuseeland Tongariro National Park

Wie alles anfing

Meine Leidenschaft für Fotografie entwickelte sich erst richtig mit einer Reise nach Neuseeland. Ich wusste damals, dass diese viereinhalbwöchige Rundreise ein Erlebnis sein würde, das so schnell wohl nicht wieder kommt, und genau für diesen Zweck leistete ich mir meine erste Kamera mit Wechselobjektiv. Ich wusste so gut wie nichts über die Technik, aber ich wollte einfach mit guten Bildern nach Hause kommen. So war die erste Zeit, sowohl vor als auch nach Neuseeland, intensiv geprägt durch die Landschaftsfotografie in all ihren Facetten mit beinahe täglichem Konsum von Youtube-Videos und Büchern zum Thema.

Nicht ganz zwei Jahre später wurde ich von Freunden gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ihre Hochzeit zu fotografieren. Mein erster Gedanke war eine Mischung aus Panik und Verlegenheit. Mit der Zusicherung aber seitens des Brautpaares, sie hätten vollsten Vertrauen in mich, sagte ich schließlich zu, und stellte im selben Augenblick den Anspruch an mich selbst, mich so gut auf diesen Tag vorzubereiten, dass ich das für mich bestmögliche Ergebnis abliefern kann. Die Arbeit an dieser ersten Hochzeit und die darauf folgende Resonanz ermutigten mich, diesen Weg weiter zu gehen und fortan täglich zu üben und mich weiterzubilden.

Und sonst?

Nunja, ich bin liebender Vater und Freund, ein guter Zuhörer und stets hilfsbereit mit einem Sinn für Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit. Ich esse viel zu gerne, sei es in Restaurants oder aus der eigenen Pfanne, versuche dafür den Ausgleich mit Mountainbiken und Laufen zu schaffen. Ich konsumiere gerne guten Rock und Gin Tonic, aber auch mal ein packendes Buch oder einen spannenden Film. An manchen Tagen setze ich mich ans Klavier oder nehme die Gitarre in die Hand und animiere andere zum Mitsingen. Ich wandere gerne in den Bergen, begeistere mich aber auch für weitläufige, karge Landschaften und genieße Saunagänge. Ich engagiere mich ehrenamtlich in Vereinen und verdiene mir – zu guter letzt – an den meisten Tagen der Woche als Ingenieur meine Brötchen.

Ihr habt noch weitere Fragen an mich oder das Gefühl, dass ich als Fotograf gut zu euch und eurer Hochzeit passe?

Dann scheut euch nicht, mir auch ein wenig von euch zu erzählen.

Irland Connemara National Park 01